DIE GUMPENDORFER STRASSE stellt zwischen Mariahilfer Straße und Linker Wienzeile die einzige durchgehende Längsverbindung des Bezirkes Mariahilf, gleichsam dessen Rückgrat dar. Sie ist mit 2,4 km die längste Radialstraße zwischen Innenstadt und Gürtel, durch ihren Verlauf parallel zum Wienfluss ist sie zudem stark von der Topographie des Wientals geprägt.
CHARAKTER
Man kann die Gumpendorfer Straße zweifelsohne als traditionelle innerstädtische Einkaufsstraße bezeichnen, in der noch vorwiegend kleinteiliger, eigentümergeführter Einzelhandel anzutreffen ist. Der östliche Teil der Straße zwischen Getreidemarkt und Esterhazypark (Haus des Meeres) profitiert von der unmittelbaren Nähe zur Mariahilfer Straße, Naschmarkt und Innerer Stadt. Dieser Bereich weist alteingesessene, aber auch "trendige" und kreative Betriebe auf - und hat in den letzten Jahren ein positives Image entwickelt.
PROJEKTGEBIET
Der westliche Teil der Gumpendorfer Straße kann mit dieser Dynamik nicht Schritt halten. Dieser Bereich zwischen Esterhazypark und Gürtel stellt somit auch das Kerngebiet des Projektes "die GUMPENDORFER - eine aktive Straße" dar, welches eine umfassende und nachhaltige Aufwertung dieses Straßenabschnittes zum Ziel hat. Das Projekt wurde von der Bezirksvertretung Mariahilf ins Leben gerufen und finanziert, um der Straße neue Impulse zu geben.
ZIELE
"die GUMPENDORFER" soll künftig als Kommunikations- und Koordinationsdrehscheibe in der Gumpendorfer Straße dienen. Die Förderung von Austausch und Kooperation zwischen BewohnerInnen, AnrainerInnen, Wirtschaftstreibenden, Kultureinrichtungen und Politik wird einen wesentlichen Bestandteil des Projektes bilden.
Die Einbindung möglichst aller AkteurInnen in "die GUMPENDORFER" soll die Identifikation mit der Straße und ihren Potenzialen fördern. In weiterer Folge soll das Image der Straße durch gemeinsam entwickelte Maßnahmen verstärkt werden. Neben wirtschaftlichen Aspekten werden auch Themen wie Wohnen, soziale Fragen, Kinder und Jugendliche sowie die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Straßenraum und in den Grün- und Freiräumen an der Straße behandelt werden.